SeptemberNebel

Texte und Kurzgeschichten von Bastian Cord

Daheim (Fast ein Gedicht)

Manchmal reicht ein Blick. Ein flüchtiges Lächeln zwischen Fremden – und plötzlich weißt du, wo du hingehörst. Ein Prosagedicht über die Erkenntnis, dass Zuhause kein Ort ist.

Letzter Akkord

Er kommt nicht mit Fanfaren. Nicht mit dem Getöse alter Geschichten. Ein Gedicht über den letzten Begleiter, der kein Feind des Lebens ist – sondern sein vollkommenster Liebhaber.

Gärten des Gedenkens

Auf einer Welt, deren Bewusstsein in den Wurzeln singt, steht Lian vor der schwersten Aufgabe seines Lebens: Er soll die Musik komponieren, mit der seine Großmutter für immer Teil des großen Liedes wird.

Der Telepath

Der Telepath

Erik kann Gedanken lesen. Seit einem Unfall als Kind. Er hat es niemandem verraten – bis er seine Frau vor einem Brand rettet, der noch gar nicht ausgebrochen ist. Manche Geheimnisse werden gefährlich, sobald jemand ihren Wert erkennt.

Tapetenwechsel

Tapetenwechsel

Die neue Wohnung ist perfekt. Selbstreinigende Tapeten, unzerstörbarer Boden, alles auf dem neuesten Stand. Nur die Stimme, die Janet bei der Meditation hört, war nicht im Prospekt erwähnt.

Tante Metha´s Taschenuhr

Tante Metha´s Taschenuhr

Helga lebt nach Ewalds Regeln. Seit dreißig Jahren. Dann erbt sie eine Taschenuhr von Tante Metha – und als sie die Zeiger zurückdreht, springt nicht nur die Zeit zurück. Sondern auch eine Frage, die sie sich nie zu stellen wagte.

An einem Sonntag im August…

An einem Sonntag im August…

Stefan beobachtet gern die alten Gelforths im Nachbargarten. Liegestühle, Sonntagskaffee, friedliche Stille. Bis zu dem Sonntag im August, nach dem die Liegestühle leer bleiben – und die Gelforths trotzdem nicht verschwunden sind.

Trugschluss

Trugschluss

400.000 Mark in einer Tasche. Edwina müsste längst hier sein. Und dann klingelt das Telefon – aber niemand spricht. Edgar kennt nur einen, der so spielt. Und der vergibt nicht.